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Willkommen beim Institut für Molekulare Physiologie
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Willkommen beim Institut für Molekulare Physiologie

Das Institut für Molekulare Physiologie untersucht die molekularen Grundlagen pflanzlicher Lebensprozesse. Im Fokus stehen Mechanismen, mit denen Pflanzen auf Umweltreize reagieren, Nährstoffe aufnehmen, Krankheiten widerstehen und ihr Wachstum regulieren. Ziel ist es, ein vertieftes Verständnis dieser Prozesse zu gewinnen und so zur Entwicklung nachhaltiger landwirtschaftlicher Strategien und widerstandsfähiger Pflanzensorten beizutragen.

Wolf B. Frommer
Institutsleitung +49 211 81 12779
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Hiroko Saito
+49 211 81-14826
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Sabine Ahrens
+49 211 81-11575
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News


Laura Redzich hat ihre Doktorarbeit erfolgreich verteidigt

Wir gratulieren unserer Doktorandin Laura Redzich herzlich zur erfolgreichen Verteidigung ihrer Doktorarbeit mit dem Titel “Spatiotemporal investigation of Xanthomonas oryzae pv. oryzae infection trajectories and the functional impact of SWEET promoter editing”.

In ihrer Arbeit untersuchte Laura die räumlich zeitliche Dynamik der Infektion von Reis durch ein weitverbreitetes Reis-Pathogen und analysierte den funktionellen Einfluss der gezielten Editierung von SWEET Promotoren auf die Krankheitsentwicklung. Ihre Ergebnisse liefern wertvolle neue Einblicke in die molekularen Interaktionen zwischen Pathogen und Wirt und tragen wesentlich zur Entwicklung innovativer Strategien für eine nachhaltige Krankheitsresistenz in Reis bei.

Wir danken Laura für ihr großes Engagement und ihre hervorragende wissenschaftliche Arbeit und wünschen ihr für ihren weiteren beruflichen und persönlichen Weg alles Gute und viel Erfolg.


Genome editierte Reissorte Kamala zeigt deutliche Ertragssteigerung in indischen Feldversuchen

Ergebnisse aus den landesweiten indischen AICRIP (All India Coordinated Research Project on Rice) Feldversuchen zeigen, dass die genome editierte Reissorte Kamala im Durchschnitt eine Ertragssteigerung von 19 Prozent gegenüber etablierten Vergleichssorten erreicht. Kamala basiert auf einer elitären Reissorte und wurde durch die gezielte Feinabstimmung der Aktivität eines Cytokinin Oxidase Gens mittels Genomeditierung entwickelt.

Die erhöhte Ertragsleistung wurde konsistent unter praxisnahen Feldbedingungen beobachtet und unterstreicht das Potenzial präziser genome editierter Ansätze zur nachhaltigen Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität. Die wissenschaftlichen Ergebnisse wurden als Preprint auf bioRxiv veröffentlicht (Link zur Publikation).

Die Entwicklung von Kamala erfolgte in enger Zusammenarbeit mit Satendra Mangrauthia und indischen Partnerinstitutionen. Die Linie wurde inzwischen offiziell als neue Reissorte in Indien registriert und kann auf Grundlage der geltenden Regularien der indischen Regierung prinzipiell für den Anbau freigegeben werden, da sie keine transgenen Sequenzen enthält.

Die Registrierung von Kamala wurde öffentlich von der Organisation The Coalition for a GM Free India kritisiert. In diesem Zusammenhang hat das Indian Council of Agricultural Research (ICAR) eine offizielle Stellungnahme veröffentlicht, die die wissenschaftliche und regulatorische Einordnung der Sorte erläutert (Link zur Stellungnahme). 


Neue Publikation: Wie Zucker die Virulenz von Reispathogenen antreibt

In einer kürzlich veröffentlichten Studie aus einer gemeinsamen Zusammenarbeit der Labore von Bing Yang und Wolf Frommer, unter der Erstautor*innenschaft von Nora Zöllner, untersucht unser Team die Rolle von Saccharose für die Virulenz des Reispathogens Xanthomonas oryzae pv. oryzae, dem Erreger der bakteriellen Blattdürre. Die Arbeit zeigt, dass der Erreger pflanzliche Saccharose, die über SWEET Transporter aus den Wirtszellen freigesetzt wird, aktiv aufnimmt und verwertet. Dabei identifizierten die Autor*innen einen spezifischen Gencluster, das sogenannte sux Locus, der für Transport und Abbau von Saccharose verantwortlich ist. Besonders der Saccharose Symporter SuxC und die Saccharose Hydrolase SuxB sind entscheidend für bakterielles Wachstum, Fitness und volle Virulenz auf verschiedenen Reissorten. Die Studie belegt, dass Saccharose nicht nur als Nährstoff dient, sondern auch bakterielle Motilität, Biofilmbildung, die Produktion extrazellulärer Polysaccharide sowie die Besiedlung des Xylems fördert. Damit liefert die Publikation wichtige neue Einblicke in die molekularen Mechanismen der Pathogenität und eröffnet Ansatzpunkte für innovative Strategien zum Pflanzenschutz (Link zur Publikation).


Fatiha Atanjaoui hat ihre Doktorarbeit erfolgreich verteidigt

Wir freuen uns sehr, dass Fatiha ihre Dissertation „Dissecting the interplay of chemical and electrical components of systemic wound signaling in plants“ erfolgreich verteidigt hat. Herzlichen Glückwunsch Fathia und alles Gute für deinen weiteren beruflichen Weg!


Prof. Dr. Wolf B. Frommer als Highly Cited Researcher 2025 ausgezeichnet

Prof. Dr. Wolf B. Frommer wurde im Jahr 2025 von Clarivate als „Highly Cited Researcher“ ausgezeichnet. Die Aufnahme in diese Liste gehört zu den international angesehenen Anerkennungen für herausragende wissenschaftliche Leistungen und zeigt die außergewöhnliche Wirkung seiner Forschungsarbeiten innerhalb der globalen wissenschaftlichen Gemeinschaft.

Clarivate verleiht diese Ehrung jährlich an Forscher*innen, deren Publikationen in ihrem jeweiligen Fachgebiet besonders häufig zitiert wurden. Die Auszeichnung basiert auf Analysen der Datenbanken „Web of Science“ und „Science Citation Index“ und hebt jene Personen hervor, deren Arbeiten einen besonders starken Einfluss auf die Weiterentwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse haben.


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